Kleben in der Medizintechnik - Dr. Eberhardt GmbH
Fachhandel Klebetechnik

In unserem technischen Fachhandel bieten wir Ihnen alles rund um das Thema Klebtechnik an.

Stanzteile Zuschnitte

Als Lohndienstleiter bieten wir Ihnen unsere Klebebänder, Folien und Laminate entsprechend Ihren Vorgaben konfektioniert an.

Produktionsdienstleistungen

Seit mehr über 25 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Verbinden unterschiedlichster Materialien mittels Klebtechnik.

Technische Beratung

Aufgrund der Materialvielfalt und dem späteren Einsatz Ihrer Produkte ist eine sorgfältige Klebstoffauswahl notwendig.

Kleben in der Medizintechnik


Das Kleben in der Medizintechnik stellt besondere Anforderungen an die Klebstoffe und den Klebeprozess. Für den direkten oder indirekten Kontakt mit dem Menschen kann nicht jeder beliebige Klebstoff eingesetzt werden. Wir sind seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der Verklebungen in der Medizintechnik beratend und als Lohndienstleister tätig. Nutzen Sie unsere Expertise für Ihren Prozess. Wir beraten Sie bei der Auswahl von Klebstoffen mit Zulassungen nach ISO 10993 bzw. USP-Class VI, helfen Ihnen bei der Prozessoptimierung oder der Realisierung von kompletten Klebearbeitsplätzen bis hin zum automatisierten Klebeprozess. Alternativ bieten wir Ihnen die Fertigung Ihrer medizinischen Baugruppen nach Ihren Spezifikationen auch als Lohndienstleistung an.

Ansprechpartner


Katrin Helbig,Leitung technischer Fachhandel Klebetechnik
Katrin Helbig

Leitung technischer Fachhandel Klebetechnik

Gern berate ich Sie zum Thema Fachhandel Klebetechnik und Anwendung.

Marko Reichelt,Leiter Technische Beratung, Produktionsdienstleistungen
Marko Reichelt

Leiter Technische Beratung, Produktionsdienstleistungen

Warum Klebetechnik? Darüber berate ich Sie gern und ausführlich.

MEDIZINTECHNIK

Das Kleben gilt unbestritten als eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts - auch in der Medizintechnik.

WAS SIE IN DER MEDIZINTECHNIK KLEBEN WOLLEN, KLEBEN WIR.

Wir sind Ihr Spezialist im Bereich Klebetechnik. Wir bieten Ihnen Klebstoffe, Klebebänder, technischen Folien und Gerätetechnik an. Nutzen Sie unser langjähriges Expertenwissen und unsere Systemkompetenz rund um das Thema Klebetechnik. Dies umfasst Beratung, Produktionsdienstleistungen und maßgeschneiderte Formteile aus technischen Klebebändern und Folien.






Um beim Kontakt mit Patienten keine Reizungen oder Allergien auszulösen, müssen Klebstoffe einen langwierigen Freigabe- und Prüfprozess durchlaufen. Entsprechend den strengen Normen der Medizintechnik erhalten die Klebstoffe nach erfolgreicher Testphase eine Freigabe nach DIN EN ISO 10993 oder USP-Class VI (US-Markt), wobei die ISO 10993 in weitere Teilbereiche untergliedert ist.
Für das Kleben in der Medizintechnik kommen hauptsächlich Acrylat-Klebstoffe, Epoxidharz-Klebstoffe und Silikone zum Einsatz. All diese Klebstoffe müssen die typischen Sterilisierungsverfahren nach ISO 10993 oder USP-Class VI schadlos überstehen. Demensprechend ist eine grundsätzliche Chemikalienresistenz nötig. Weiterhin müssen die Klebstoffe einen Dampfsterilisationszyklus überstehen.

Acrylat-Klebstoffe werden hauptsächlich für das Verkleben von medizinischen Einwegartikeln verwendet, da diese weniger langzeitstabil sind und oft nur wenige Sterilisationszyklen überstehen. Typische Einsatzzwecke sind z.B. die Verklebung von Kanülen in Kunststoffreservoirs für Einwegspritzen. Hierfür werden medizintaugliche UV-Acrylate verwendet, die unterhalb einer Sekunde mittels UV-Licht aushärten. Diese Medizinklebstoffe sind ideal für große Stückzahlen und hochautomatisierte Produktionsprozesse. Neben den UV-Acylaten kommen u.a. zur Fixierung medizinisch zugelassene Cyanacrylate (Sekundenklebstoffe) zum Einsatz. Die Sekundenklebstoffe werden oftmals zur Fixierung von kleinen Bauteilen oder zum dauerhaften Verkleben von medizinischen Kunststoffteilen verwendet. Acrylatklebstoffe sind ideal um medizinische Kunststoffe, wie z.B. PC-ABS-Blends miteinander zu verkleben – hier werden oft bereits ohne Vorbehandlung hohe Festigkeiten erzielt.

Geräte für die Medizintechnik oder Mehrwegartikel werden üblicherweise mittels Epoxidharz oder Silikon verklebt, da diese deutlich beständiger gegenüber den Sterilisationsprozessen sind und auch mehrere Zyklen (z.T. über 1000 Zyklen – z.B. EPOTEK 353ND) schadlos überstehen. Die Verklebung von Kathetern oder Endoskopen sind typische Beispiele für medizinische Mehrwegartikel. An Geräten betrifft dies typischerweise Handstücke o.ä. die direkten Kontakt mit dem Patienten eingehen, wie z.B. dermatologische Laser für die Haar- und Tattoo-Entfernung. In vielen Fällen müssen diese Geräte beständig gegenüber aggressiven Reinigungs- und Desinfektionschemikalien sein. Hier kommen nur Epoxidharze oder Silikone in Frage, da die medizinischen Mehrwegartikel oft über einen längeren Zeitraum in das Medium eingelegt werden.

Für elastische Klebefugen im Bereich der Medizintechnik kommen Silikonklebstoffe in Frage. Silikone können große Spaltmaße und unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten (z.B. Glas-Kunststoff) problemlos ausgleichen. Auch der Verguss von Komponenten (Optiken, elektronische Bauteile) kann mittels Silikonen stressfrei über einen großen Temperaturbereich durchgeführt werden.
Eine weitere typische Anwendung sind medizinische Geräte die vom Patienten dauerhaft am Körper getragen werden. Auch hier darf der verwendete Medizinklebstoff keine Reizungen oder Allergien auslösen. Dabei muss der Klebstoff resistent gegenüber allen Umweltbedingungen (Wärme, Kälte, Feuchte, UV-Strahlung) sein und auch beständig gegenüber aggressivem Körperschweiß.

Kleben in der Klebetechnik

Grundsätzlich muss man sich zunächst Gedanken machen, was man unter Kleben in der Klebetechnik versteht. Wir beschäftigen uns von Beginn an mit dem Thema Klebetechnik, da es der Industrie die Möglichkeit zum Verbinden von gleichen oder verschiedenen Materialien mit Hilfe von Klebstoffen eröffnet. Dabei gibt es unterschiedliche Aushärtemechanismen, wie z.B. die Aushärtung bei Raumtemperatur oder mäßiger Erwärmung (tempern). Bearbeitbar sind denkbare alle Werkstoffe; dabei unterscheiden diese sich in ihrer „Klebefreundlichkeit“, d.h. der Möglichkeit, einen hohen Benetzungsgrad zur Verfügung zu stellen, bei dem der Klebstoff die Chance hat, eine möglichst große Fläche zu benetzen und damit dann seine adhäsiven Fähigkeiten bei sowohl bei metallischen als auch bei nicht metallischen Werkstoffen unter Beweis zu stellen.

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